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NL- Zuid Afrika – Bo(o)tswana

Zambezi River…
In Livingstone haben wir uns im Kampf gegen die bisher wildeste Bestie Afrikas wacker geschlagen. Zusanmmen mit unserem Steuermann, Chongo, und zwei Canadiern hat uns der Zambezi River nur dreimal aus dem Boot gezwungen. Rafting ist nicht ungefaehrlich. Was da nicht allles passieren kann…


Bei der Einweisung ist mal ganz klar gesagt worden, dass der Helicopter nur im aeussersten Notfall geordert wird. Zuletzt sei jemand vor fuenf Jahren toetlich verunglueckt. Da wirds einem schon kurz mal ein bissl mulmig. Im Nachhinein wundert es mich wirklich, dass da nicht mehr und Schlimmeres passiert. Wir haben jede Menge Spass gehabt und nicht zu viel Wasser geschluckt. Eins der begleitenden Rettungskajaks hat mich dreimal aus den reissenden Fluten gefischt.


Wir waren angehalten, beim Kentern sofort die Leine am Boot zu greifen und nicht loszulassen. Rob und Ward haben den Auftrag auch ganz prima umgesetzt, aber ich fand das leichter gesagt als getan.


Erstmal unterm umgedrehten Boot keine Panik schieben, raustauchen und schwupps ist man ja schon von der Stroemung erfasst und abtransportiert. Am Ende sind doch Alle wieder zwar erschoepft, aber wohl erhalten an Land gekommen. Am naechsten Tag haben wir uns auf den Motorraedern waehrend der Weiterfahrt Richtung Botswana /Namibia von den Antrengungen erholt 🙂

Botswana

…soll toll sein, haben wir aus vieler Munde gehoert. In der Hoffnung auf tolle Pisten und viele Tiere auch ausserhalb der National Parks machen wir uns auf den Weg. Rob nimmt die urspruenglich geplante noerdliche Route von Sambia nach Namibia Richtung “Etosha National Park”, der auch sehr schoen sein soll. Leider kann man in nur drei Monaten nicht den ganzen Kontinent erkunden. Wir verabreden, uns in einer Woche in Windhoek wiederzutreffen.
Nach dem Grenzuebergang gehts auch gleich vielversprechend los. Zebras galoppieren neben der Strasse durch das Gestruepp und Elefanten tummeln sich in kleinen Gruppen im Schatten der Baeume entlang der Strasse. Ich bin mal nicht so eifrig mit der Kamera, da kommen ja noch viele mehr… Denkste!
Auch in Botswana ist es zur Zeit einfach zu trocken. Wir sehen viele ehemalige und zukuenftige Wasserloecher, nur aktuell gibt es hier nichts zu holen. Unter den ein oder anderen Baum am Strassenrand haetten gut einige Elefanten drunter gepasst. Aber ganz ehrlich, waere ich der Elefant, stuende ich auch lieber irgendwo im Wasser als in der ausgetrockneten Steppe.
Es folgen zwei Fahrtage 600km geteerte Strasse durch trockene Steppe. Ab und zu einer dieser lustigen grossen Laufvoegel, die wir aufscheuchen und die es bis auf 44kmh neben dem Motorrad her schaffen. Und auf die Rindviehcher und Ziegen ist Verlass. Die zeigen sich wie immer in regelmaessigen Abstaenden an und auf der Strasse. Heiss ist es. Als wir in Maun ankommen hat es 44Grad. Von hier aus gehts ins “Okavango Delta” Boot hatten wir schon, also beschliessen wir dieses Highlight aus der Luft zu erkunden. Eine Stunde “scenic flight” mit so ner kleinen Hutselmaschine.


Ach nein, was wirds mir nach 20min. Uebel in der Luft. Die kleine Maschine ruckelt so vor sich hin und macht einen Laerm… kann kaum noch nach unten sehen und die Tiere, die sich im Delta tummeln, bestaunen. Ich bin froh, als wir wieder am Boden sind. Kalte Cola, kurz ausruhen und dann gehts wieder.
Am naechsten Tag fahren wir unspektakulaer gute 500km bis an die Grenze. Das Landschaftsbild nicht zu abwechselungsreich. Links und rechts vom Strassenrand ca. zehn Meter abgegraste Flaeche mit vereinzelt Baeumen, unter denen ein paar Elefanten sicher auch gut ausgesehen haetten. Hunderte von Kilometern verlaeuft parallel zur Strasse eine Zaunbeggrenzung. Wenn denn dann mal besagte Tiere hier in der Gegend sind, gibts nicht zu viele Unfaelle.