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NL-Zuid Afrika – Malambia

Malambia

Malawi, Wasser und Land unter einer einzigen diesigen Glocke. Ueberall brennt irgendetwas mehr oder weniger kontrolliert, tags und nachts. Man sieht es und man riecht es. Wir lassen es uns sicherheitshalber bestaetigen. Der Dunst kommt durch die Braende. Hier wird angeblich gebranntrohdet(?), um zu rekultivieren…

In der Regenzeit sei die Luft glasklar und man koennte ewigweit sehen. Ich finde es trotzdem gut, dass wir jetzt hier durchreisen und nicht nass! In Tansania haben wir nochmal vollgetankt. Benzinknappheit in Malawi heisst es ja… mal sehen…

An der ersten Tankstelle gaehnende Leere. Wir koennen trotzdem gute Geschaefte machen. Big Boss wird angerufen und kommt im dicken BMW X5 angefahren… zum Geldwechsel. Grosse Dollarscheine! Da sind hier alle ganz scharf drauf. Wir verhandeln noch 3mal 10 Liter Benzin (ist ja nicht so, dass nix da waere. Es ist halt knapp und nicht fuer Jeden und vor allem nicht fuer Normalpreise zu bekommen. Fuer uns jetzt doch. Das soll aber das erste und letzte Mal sein!)

Auf dem Weg in den Sueden gehts am See entlang. Rob und ich tauchen auch mal ein! Ganz klar und schoen erfrischend. Ward verzichtet darauf, sich dem hier angeblich nicht(!) existenten Billharzioserisiko auszusetzen. Wir vertrauen.

In Lilongwe (Hauptstadt Malawis) stoppen wir im Mabuya Camp. Hier gibts nicht nur kein Benzin, sondern auch kein Wasser (Dusche) und keine Cola… armes Malawi!

Gut, Benzin haben wir ja grad fuer 4Dollar/Liter auf dem “black market” erstanden. Die Motorraeder tun sich etwas schwer. Ob es wohl an der Benzinqualitaet liegt? Gehen gerne mal aus, aber bis jetzt auch immer wieder an.

Bis zur Grenze nach Sambia… Da macht die BMW von Rob keinen Brumm mehr. Die Maenner betreiben Ursachenforschung und anschliessende Problembeseitigung. Ich besorge Cola und Kekse. Nach zwei Stunden und dem Auseinandernehmen und Saeubern der Benzinpumpe schnurrt die Karre wieder. Das ist ja so viel wert, wenn man sich mit der Technik/den Maschinen so gut auskennt wie meine beiden erfahrenen Begleiter. Sonst kostet so eine Panne nicht mal nur zwei Stunden und ein bissl Schweiss, sondern vielleicht zwei Tage und einiges mehr.

Auch Wards und meine Maschine gehen immerwieder aus. Im naechsten Camp zapfen wir deshalb das malawische ueberteuerte Dreckszeug aus unseren Tanks. Hierbei entdecken wir an Wards baugleicher BMW Benzinpumpe einen Filter, der bei Rob nicht dran war…

Ja wo is er denn? Der muss doch dann noch irgendwo lose im Tank rumschwirren. Also… nochmal raus die Pumpe und auf Filtertauchstation! Gesucht, gefunden!

Weiter gehts!

Quer durch Sambia. Die Strecke ist recht unspektakulaer und etwas ermuedend. Immer die “Great East Road” entlang.

Die Temperatur gemaessigt. In Malawi hatten wir so 35- 40Grad und jetzt froestelt es mich bei 25- 30Grad (hihi). Statt Staub sammeln sich wieder kleine Insekten auf dem Visir.

Der Dunst ist nicht mehr so extrem, aber es krokelt auch ueberall am Strassenrand. Abgefackelte und gerohdete Flaechen zieren die Landschaft. Hier wird Holzkohle hergestellt. Ueberall am Strassenrand stehen grosse Saecke zum Verkauf.

Ankunft “Livingstone Backpackers”. Wir sind reif fuer einen fahrfreien Tag oder zwei. Morgen gehts zu den Victoria Falls.